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Vierter Studiennachmittag bot wieder eine große Bandbreite
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Am Laubach – Kolleg fand dieser Tage der vierte Studiennachmittag statt. Die Projektarbeit in Theorie – Praxisverschränkung wird in Kooperation mit außerschulischen Institutionen und Experten seit 2014 durchgeführt und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase, in den Profilfeldern „Kultur“, „Sprachen und Arbeitswelt“, „Gesellschaftliche Verantwortung“ und „Ökologie“ eigene Schwerpunkte zu setzen, Talente und Interessen zu fördern und Kompetenzen weiterzuentwickeln, welche in einem persönlichen Portfolio von den verantwortlichen Lehrkräften in intensiver Feedbackkultur zertifiziert und für die weitere Laufbahn genutzt werden können.
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Im Bereich Kultur lockte der Musical – Workshop mit Sängerin, Tänzerin und Regisseurin Carola Moritz zum Thema „Freiheit und Glück: Les Miserables“. Die Handlung basierte auf dem Roman „Die Elenden“ von Victor Hugo und spielt im Paris des frühen 19. Jahrhunderts während der Revolutionswirren. Der Workshop beinhaltete den Vergleich von Szenen aus der Verfilmung und verschiedenen Bühnenfassungen, Partiturarbeit sowie die Umsetzung einer Chorszene. Geleitet wurde der kurzweilige Nachmittag von Sabine Schüller und Stefan Spielberger.
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Im Profilfeld „Sprachen und Arbeitswelt“ ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Firma Bender nach Grünberg. Nach der Vorstellung des Unternehmens und einer Einladung zum Mittagsimbiss wurden zwei Gruppen gebildet, welche zwei Module in umgekehrter Reihenfolge absolvierten. Modul 1 war ein kurzweiliger Rundgang durch die Abteilungen und das Firmenmuseum mit Marc Ebert (dem Leiter der kaufmännischen Ausbildung) und seinen Auszubildenden. Modul 2 bestand in der Montage einer elektronischen Wasserwaage aus einem Bausatz, der von technischen Auszubildenden des Unternehmens für die Öffentlichkeitsarbeit auf Berufsorientierungsmessen entwickelt worden war. Beim Biegen und Ablängen der Verbindungsdrähte sowie dem Auflöten der Komponenten (Neigungssensoren, Widerstände, Schalter, Transistoren) auf die Platine waren Konzentration, Augenmaß und feinmotorisches Geschick vonnöten. Unterstützt von technischen Auszubildenden unter Leitung von Holger Weitzel hielten nach knapp 45 Minuten aber alle stolz ein funktionierendes Gerät in den Händen. Zum Abschluss informierten Anna Oni und Christian Martin, ehemaliger Schüler des Laubach-Kollegs, professionell und authentisch über die Möglichkeit eines dualen Studiums bei der Firma Bender.
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Das Profil „Gesellschaftliche Verantwortung“ beschäftigte sich unter dem Motto „Geist ist geil“ mit der Frage, wie Werbung funktioniert und entwickelte auf dieser Grundlage ein Praxisprojekt für den Umweltschutz. Nachdem die Schülerinnen und Schüler zunächst mit Lisa Philipps und Vanessa Schmidt erarbeitet hatten, mit welchen Mitteln Werbung arbeitet und welche Bedürfnisse in den Konsumenten angesprochen werden, erstellten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von künstlicher Intelligenz kreative Werbeprodukte wie Plakate, Comics oder kurze Videos, um die Werbung für eine gute Sache, nämlich die Rettung des Regenwaldes, nutzbar zu machen. Neben der Reflexion von Werbestrategien und der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Regenwalds für eine nachhaltige Entwicklung kam es so vor allem auf Kreativität und Eigeninitiative an.
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Der Bereich Ökologie widmete sich der Bionik des Fliegens. Unter Leitung von Lorenz Müller und Stefan Rühl wurden die Eigenschaften und der Aufbau von Federn und Vogelflügeln unter dem Mikroskop analysiert. So konnten die Grundlagen des Fliegens von Vögeln und Flugzeugen kennengelernt werden, Strömungsverhältnisse an unterschiedlichen Flügelprofilen in physikalischen Experimenten erforscht werden, Auftrieb und Abtrieb sowie Strömungswiderstand an Flügeln gemessen und ausgewertet werden und in eindrücklichen Experimenten schließlich die Zirkulationsströmung erfasst werden und die Theorie von Bernoulli erschlossen werden.
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